Category Archives: Manifesto

Was die Feinde des Kapitalismus motiviert

Im Capitalism Magazine gibt es einen längeren Auszug aus dem Kapitel The Great Disconnect aus Andrew Bernsteins Buch The Capitalist Manifesto. Bernstein schreibt über die – häufig intellektuellen- Feinde des Kapitalismus, dass diese nicht motiviert wären durch faktische Gründe, sondern “ausschließlich durch moralische und philosophische Theorien.” So führt der Kapitalismus immer zu einer enormen Disparität der Einkommen, weil die Menschen tatsächlich nicht gleich sind: “Sie sind nicht gleich in ihren Talenten, nicht gleich in ihrer Initiative, nicht gleich in ihrer Fähigkeit, die Nachfrage der Konsumenten zu befriedigen.” Der moralische Gott der Anti-Kapitalisten sei aber das Prinzip der ökonomischen Egalität und nicht universeller Wohlstand. “Rationale Menschen”, so Bernstein, “ziehen es vor, in einem Land 15 000 $ zu verdienen, wo andere Menschen Millionäre sind, als 1 000 $ in einem Land zu verdienen, wo alle gleich arm sind.”

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Andrew Bernstein antwortet einem Kritiker

Andrew Bernstein

Andrew Bernstein

Andrew Bernstein antwortet auf seiner Website einer Besprechung seines Buch The Capitalist Manifesto durch Georg Menz in der Zeitschrift Political Studies Review . Menz hatte Bernsteins Buch als "zornige" Polemik gegen Marxismus oder Sozialismus abgetan. Es sei aufgrund seines "aggressiven, aber dennoch zusammenhanglosen Stils" eindeutig nicht für eine wissenschaftliches Publikum geschrieben worden, behauptet Menz, sondern scheine eine weitere Leserschaft ansprechen zu wollen. Bernstein antwortet, dass Zorn als Reaktion auf Ungerechtigkeit rational und tugendhaft sei. Sein Buch sei nicht geschrieben worden als eine Attacke auf den Sozialismus, sondern zur Unterstützung des Kapitalismus.

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Eine Besprechung von Andrew Bernsteins “The Capitalist Manifesto”

Auf der Website RebirthofReason.com hat Edward E. Younkins  eine Besprechung von Andrew Bernsteins Buch The Capitalist Manifesto  veröffentlicht. Er schreibt: "Laut Bernstein haben die zwei Jahrhunderte Kapitalismus eine größere Verbesserung in den materiellen Lebensbedingungen der Menschen gebracht als alle vorausgehenden etatistischen Regime zusammen." Youkins führt weiter aus, dass der 2. Teil des Buches, der erläutert, dass der Kapitalismus das einzig moralische polit-ökonomische System ist, der interessanteste für ihn gewesen sei. Sein Gesamturteil: Jeder sollte dieses Buch lesen, vor allem aber Politiker und Journalisten.

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Der Kapitalismus befreit den menschlichen Geist – Version II

The Capitalist Manifesto

The Capitalist Manifesto

Die Geschichte des Kapitalismus ist sicherlich mehr als eine Geschichte der Missverständnisse: sie ist eine Geschichte von bewußten Lügen und Verzerrungen. Durchgesetzt hat sich eine linke Mythologie, die nicht nur die akademische Diskussion beherrscht, sondern auch die Medien und die Wahrnehmung großer Teile der Bevölkerung.Dabei sollte es doch nach dem Elend, dem Terror und dem schließlichen Zusammenbruch der -meisten- sozialistischen Herrschaftssystem auf der einen Seite, und der grandiosen Vermehrung des Lebensstandards und dem steilen Anstieg der Lebenserwartung in den westlich-kapitalistischen Systemen auf der anderen Seite, ein leichtes sein, den humanen Charakter des Kapitalismus anzuerkennen. Das dies nicht so ist, sollte alle Anhänger eines Laissez-faire-Kapitalismus herausfordern, sich in die intellektuelle Debatte einzumischen und der Anerkennung der Fakten zum Durchbruch zu verhelfen. Der Philosoph Andrew Bernstein, der sich in der Tradition von Ayn Rands Philosophie des Objektivismus sieht, hat dies mit seinem Buch The Capitalist Manifesto in vorzüglicher Weise getan.

Der Kapitalismus, daran läßt Bernstein keinen Zweifel, ist das System, das auf der Anerkennung der Individualrechte basiert, mit einer Regierung, deren einziger Zweck es ist, diese Rechte zu verteidigen. Diese Individualrechte bestehen aus dem Recht, seinem eigenen Urteil entsprechend handeln zu können, unter Beachtung der Rechte anderer Personen, die nicht verletzt werden dürfen. Die Quelle dieser Rechte sind nicht übernatürliche Phantasien oder soziale Konventionen, sondern ihr Ursprung liegt im Gesetz der Identität, wie Ayn Rand es so eloquent in ihrem Roman Atlas Shrugged formulierte: “A gleich A – und Mensch ist Mensch. Rechte sind Existenzbedingungen, gefordert durch die Natur des Menschen zum Zwecke seines eigenen Überlebens.” Als potenzielle Rechtsverletzer kommen Privatpersonen in Frage, die als Kriminelle gegen das Eigentum, das Leben und die Gesundheit von rechtstreuen Bürgern vorgehen, aber vor allem die eigene Regierung, die das Gewaltmonopol innerhalb eines bestimmten geographischen Raumes innehat: “Eine diktatorische Regierung ist eine weitaus schlimmere Bedrohung für die Menschen als ein gewöhnlicher Krimineller.” Aus der Verpflichtung der Regierung, die Individualrechte zu schützen, ergibt sich zum Beispiel auch die Notwendigkeit, die militärische Verteidigung eines Landes ausschließlich mit Freiwilligen zu organisieren, ohne die Anwendung einer Wehrpflicht. Auch darf es nicht Aufgabe der Regierung sein, erwachsene Personen von Handlungen abzuhalten, die irrational oder selbstzerstörerisch sein können, die aber keine Anwendung von Gewalt gegen andere Personen implizieren. Nur durch die direkte Anwendung physischer Gewalt oder indirekt in der Form von Betrug können Menschen davon abgehalten werden, ihrem eigenen Urteil im Streben nach ihrem persönlichen Glück zu folgen. Der Kapitalismus erfordert deshalb als ein moralisches Prinzip ein umfassendes Verbot der Initierung von Gewalt. Ein solches System der konsequenten Verteidigung der Individualrechte, stellt Bernstein fest, hat es in der Geschichte bisher nicht gegeben. Es waren die Nordstaaten des USA am Ende des 19. Jahrhunderts, die diesem Ideal bisher am nähsten gekommen sind (Bernstein erwähnt nicht explizit, weshalb die Südstaaten diesem Ideal nicht annähernd entsprechen konnten, wie es etwa Ayn Rand 1977 im Ford Hall Forum tat: “Der Süden war nie ein Beispiel für Kapitalismus; er war eine landwirtschaftliche, feudale Gesellschaft.”).
Es ist zentral für ein richtiges Verständnis des Kapitalismus” schreibt Bernstein, “dass seine philosophische Essenz unterschieden wird von den mangelhaften historischen Versuchen, sie zu implementieren.” Ein damit zusammenhängendes Missverständnis besteht aus dem Versuch, aus dem Verhalten von individuellen Kapitalisten die Natur des Kapitalismus abzuleiten. Ebenso falsch wäre es, aus den mörderischen Aktivitäten von Diktatoren wie Hitler oder Stalin auf die Natur von Staaten zu schließen (Hitler und Stalin repräsentieren die Natur des Etatismus). Weder die Geschichte des Kapitalismus noch die Handlungen der Kapitalisten vermögen die fundamentale Natur des Systems zu verändern: kein Konsensus unter den Unternehmern könnte zum Beispiel etwas an der Natur von Zöllen ändern. Bernstein prägt für diese Versuche der Vermischung von historischen Fakten mit der Essenz des Kapitalismus den Begriff “empiristischer Fehler”. Der Kapitalismus ist aber nicht nur ein moralisches System, sondern aus seiner Moralität erwächst auch seine praktische überlegenheit gegenüber allen anderen Gesellschaftssystemen: “Der Kapitalismus schätzt das unveräußerliche Recht des Individuums auf sein Leben, und ist deshalb das einzig moralische System. Weil er die Rechte und den Geist von allen Individuen respektiert, kann er einen gewaltigen Reichtum schaffen, und ist deshalb das einzig praktische System.”

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Der Kapitalismus befreit den menschlichen Geist – Version I

capman1.gifDie Geschichte des Kapitalismus ist sicherlich mehr als eine Geschichte der Missverständnisse: sie ist eine Geschichte von bewußten Lügen und Verzerrungen. Durchgesetzt hat sich eine linke Mythologie, die nicht nur die akademische Diskussion beherrscht, sondern auch die Medien und die Wahrnehmung großer Teile der Bevölkerung.Dabei sollte es doch nach dem Elend, dem Terror und dem schließlichen Zusammenbruch der -meisten- sozialistischen Herrschaftssystem auf der einen Seite, und der grandiosen Vermehrung des Lebensstandards und dem steilen Anstieg der Lebenserwartung in den westlich-kapitalistischen Systemen auf der anderen Seite, ein leichtes sein, den humanen Charakter des Kapitalismus anzuerkennen. Das dies nicht so ist, sollte alle Anhänger eines Laissez-faire-Kapitalismus herausfordern, sich in die intellektuelle Debatte einzumischen und der Anerkennung der Fakten zum Durchbruch zu verhelfen. Der Philosoph Andrew Bernstein, der sich in der Tradition von Ayn Rands Philosophie des Objektivismus sieht, hat dies mit seinem Buch The Capitalist Manifesto in vorzüglicher Weise getan.

Dabei verbindet er die Darstellung der unbestreitbaren, dem menschlichen Leben dienenden Resultate des Kapitalismus, mit einer Präsentation seiner moralischen Überlegenheit gegenüber allen anderen System: “Der Kapitalismus schützt das unveräußerliche Recht des Individuums auf sein Leben, und ist deshalb das einzig moralische System. Weil er die Rechte und den Geist von allen Individuen respektiert, kann er einen gewaltigen Reichtum schaffen, und ist deshalb das einzig praktische System.” Bernstein ist die Präsentation dieser Verbindung des Praktischen und des Moralischen im System des Kapitalismus durchaus nicht leicht gefallen, auch wenn man von einem objektivistischen Philosophen dies erwarten könnte. Bernstein räumt dies selbst ein, wenn er in einem Interview mit der Zeitschrift “Axiomatic” schildert, wie der Historiker John Ridpath auf Bernsteins Manuskript reagiert hat, von dem dieser eigentlich annahm, dass es fertig sei. Ridpath kritisierte, dass das Buch “stark empiristisch” sei, d. h. faktische Daten seien vorherrschend gewesen, die aber nicht genügend philosophisch erklärt seien. Bernstein nahm diese Kritik an und schrieb das komplette Manuskript noch einmal um, was ihm ein weiteres Jahr an Arbeit einbrachte, um das Buch schließlich zu dem werden zu lassen, wie es jetzt dem Leser vorliegt. Man sollte sich allerdings nicht abschrecken lassen von der -unzutreffenden- Erwartung eines verwirrenden und schwer zugänglichen philosophischen Traktats, denn Bernstein schreibt eingänglich – auch in den philosophischen Passagen des Buches -, sodass das Buch keineswegs auf philosophisch vorgebildete Leser begrenzt bleiben dürfte. Dabei sollte man allerdings festhalten, dass der Titel des Buches wohl mehr einem Marketingdenken geschuldet sein dürfte, denn eigentlich ist es eine Hommage an die Größe des menschlichen Geistes, den der Kapitalismus aus den Fesseln der etatistischen Regime der Vergangenheit befreit hat. Der Kapitalismus, daran läßt Bernstein keinen Zweifel, ist das System, das auf der Anerkennung der Individualrechte basiert, mit einer Regierung, deren einziger Zweck es ist, diese Rechte zu verteidigen. Diese Individualrechte bestehen aus dem Recht, seinem eigenen Urteil entsprechend handeln zu können, unter Beachtung der Rechte anderer Personen, die nicht verletzt werden dürfen. Als potenzielle Rechtsverletzer kommen Privatpersonen in Frage, die als Kriminelle gegen das Eigentum, das Leben und die Gesundheit von rechtstreuen Bürgern vorgehen, aber vor allem die eigene Regierung, die das Gewaltmonopol innerhalb eines bestimmten geographischen Raumes innehat: “Eine diktatorische Regierung ist eine weitaus schlimmere Bedrohung für die Menschen als ein gewöhnlicher Krimineller.” Aus der Verpflichtung der Regierung, die Individualrechte zu schützen, ergibt sich zum Beispiel auch die Notwendigkeit, die militärische Verteidigung eines Landes ausschließlich mit Freiwilligen zu organisieren, ohne die Anwendung einer Wehrpflicht. Auch darf es nicht Aufgabe der Regierung sein, erwachsene Personen von Handlungen abzuhalten, die irrational oder selbstzerstörerisch sein können, die aber keine Anwendung von Gewalt gegen andere Personen implizieren. Nur durch die direkte Anwendung physischer Gewalt oder indirekt in der Form von Betrug können Menschen davon abgehalten werden, ihrem eigenen Urteil im Streben nach ihrem persönlichen Glück zu folgen. Der Kapitalismus erfordert deshalb als ein moralisches Prinzip ein umfassendes Verbot der Initierung von Gewalt. Ein solches System der konsequenten Verteidigung der Individualrechte, stellt Bernstein fest, hat es in der Geschichte bisher nicht gegeben. Es waren die Nordstaaten des USA am Ende des 19. Jahrhunderts, die diesem Ideal bisher am nà �hsten gekommen sind (Bernstein erwÃ�hnt nicht explizit, weshalb die SÃ�dstaaten diesem Ideal nicht annÃ�hernd entsprechen konnten, wie es etwa Ayn Rand 1977 im Ford Hall Forum tat: “Der SÃ�den war nie ein Beispiel fÃ�r Kapitalismus; er war eine landwirtschaftliche, feudale Gesellschaft.”) . Bernstein liefert im Rahmen seiner Arbeit keine Analyse anarcho-kapitalistischer Theorien, die die Idee propagieren, konkurrierende Schutzagenturen an die Stelle eines finalen Schiedsrichters in Form des Staates treten zu lassen, aber Ayn Rand selbst hat nie einen Zweifel darÃ�ber aufkommen lassen, dass sie derartige Ideen als inkompatibel mit ihrer Philosophie ansieht: “Das ist ein unverantwortlicher Haufen Unsinn. Das ist die einzige Antwort, die die Frage verdient.””Es ist zentral fÃ�r ein richtiges VerstÃ�ndnis des Kapitalismus” schreibt Bernstein, “dass seine philosophische Essenz unterschieden wird von den mangelhaften historischen Versuchen, sie zu implementieren.” Ein damit zusammenhÃ�ngendes MissverstÃ�ndnis besteht aus dem Versuch, aus dem Verhalten von individuellen Kapitalisten die Natur des Kapitalismus abzuleiten. Ebenso falsch wÃ�re es, aus den mÃ�rderischen AktivitÃ�ten von Diktatoren wie Hitler oder Stalin auf die Natur von Staaten zu schließen (Hitler und Stalin reprÃ�sentieren die Natur des Etatismus). Weder die Geschichte des Kapitalismus noch die Handlungen der Kapitalisten vermÃ�gen die fundamentale Natur des Systems zu verÃ�ndern: kein Konsensus unter den Unternehmern kÃ�nnte zum Beispiel etwas an der Natur von ZÃ�llen Ã�ndern. Bernstein prÃ�gt fÃ�r diese Versuche der Vermischung von historischen Fakten mit der Essenz des Kapitalismus den Begriff “Empiristischer Fehler”. Zum Studium der Natur des Kapitalismus verweist Bernstein auf die Periode der AufklÃ�rung: “Der Kapitalismus wurde geboren wÃ�hrend dieser Periode, die Prinzipien der AufklÃ�rung bilden seine Essenz.”

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