Was die Feinde des Kapitalismus motiviert

Im Capitalism Magazine gibt es einen längeren Auszug aus dem Kapitel The Great Disconnect aus Andrew Bernsteins Buch The Capitalist Manifesto. Bernstein schreibt über die – häufig intellektuellen- Feinde des Kapitalismus, dass diese nicht motiviert wären durch faktische Gründe, sondern “ausschließlich durch moralische und philosophische Theorien.” So führt der Kapitalismus immer zu einer enormen Disparität der Einkommen, weil die Menschen tatsächlich nicht gleich sind: “Sie sind nicht gleich in ihren Talenten, nicht gleich in ihrer Initiative, nicht gleich in ihrer Fähigkeit, die Nachfrage der Konsumenten zu befriedigen.” Der moralische Gott der Anti-Kapitalisten sei aber das Prinzip der ökonomischen Egalität und nicht universeller Wohlstand. “Rationale Menschen”, so Bernstein, “ziehen es vor, in einem Land 15 000 $ zu verdienen, wo andere Menschen Millionäre sind, als 1 000 $ in einem Land zu verdienen, wo alle gleich arm sind.”

Report This Post

1 thought on “Was die Feinde des Kapitalismus motiviert

  1. Fakten

    Die Immo-Krise in den USA, die totale Fehlallokation von Milliarden, menschenverachtende Rohstoffspekulation und REALES Hungern von REALEN Menschen sind keine wohl “faktischen Gründe”? Dieser Bernstein lebt wahrscheinlich irgendwo zwischen den Illusionen einer volkwirtschaftlichen Modellwelt aus dem idealen Vorlesungskapitalismus der Universität und den vergangenen Zeiten der amerikanischen Banken- und RealEstate-Hausse.

    Report This Comment

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *